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BUC-36

Welche Pläne gibt es für das ehemalige Bückergelände?

Der Investor terraplan aus Nürnberg hat das ehemalige Bückergelände und die dazugehörigen unter Denkmalschutz stehenden Gebäude erworben und plant dort die Errichtung von Wohngebäuden. Der Bau soll etappenweise innerhalb von 15 Jahren erfolgen. Behörden und Öffentlichkeit wurden an dem Prozess frühzeitig beteiligt. Weitere Informationen: Zusammenfassung der Ergebnisse der Stellungnahmen

 


 

Entwurf

Welche Schritte müssen erfolgen, bevor die Bebauung beginnt?

Neben der Beteiligung von Behörden und Öffentlichkeit sind Gutachten notwendig. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse beraten die Ausschüsse verschiedene Themen: der Bauausschuss beispielsweise den Bebauungsplan, der Finanz- und der Hauptausschuss u. a. die Folgekosten bzw. Vereinbarungen mit dem Investor. Letztendlich stimmt dann die Gemeindevertretung darüber ab. Die Sitzungen sind öffentlich und stehen im Sitzungskalender.

 


 

Sitzungssaal

Wie können sich die Rangsdorfer*innen beteiligen und informieren?

Neben den öffentlichen Sitzungen waren Sie am 29. April 2021 zur gemeinsamen Begehung des Geländes mit den Mitgliedern des Bauausschusses eingeladen, bei der das Team von terraplan anschaulich die Pläne erläutert hat.

 

Die Gemeindevertretung Rangsdorf hat am 31. August 2021 den vorliegenden Bebauungsplanentwurf RA 9-7 „Bücker-Werke“ einschließlich Begründung und Umweltbericht gebilligt.

 

Vom 18.10. bis 26.11.2021 erfolgte die Auslegung der Entwurfsunterlagen für den Bebauungsplan zur Entwicklung des Konversionsgeländes im Bereich der ehemaligen Bücker-Werke. Neben dem Entwurf des Bebauungsplanes mit Begründung und Umweltbericht wurden auch umweltrelevante Informationen dazu ausgelegt. Bis zum 26.11.2021 konnten von jedermann Stellungnahmen bei der Gemeinde Rangsdorf zum Planvorhaben abgegeben werden. Diese werden nun ausgewertet.

 

Gern können Sie uns Ihre Fragen zum BUC-36 per E-Mail senden an . Zudem gibt es eine Übersichtsseite mit den aktuellsten Unterlagen, Plänen, Gutachten usw.

 


 

Begehung

Bürgerbefragung

Am 26. September 2021 fand eine Bürgerbefragung statt. Folgende Fragen konnten mit Ja oder Nein beantwortet werden:

 

1. Befürworten Sie eine Begrenzung des Einwohnerzuwachses in der Gemeinde Rangsdorf auf ca. 250 neue Einwohner pro Jahr?
2. Soll zwischen der Seebadallee und dem Bahnübergang Pramsdorf, parallel zur Bahnlinie (Nord-Süd-Verbinder) eine zweite Ausfahrt für den westlich der Bahn gelegenen Teil von Rangsdorf gebaut werden?
3. Sollen künftige Wohngebiete in Rangsdorf vorrangig auf schon genutzten Altstandorten entwickelt werden?

 

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung am 26. September finden Sie hier im Detail:

Abstimmungsergebnisse Bürgerbefragung

Eine Übersicht über die Ergebisse finden Sie hier:

Bekanntmachung des endgültigen Abstimmungsergebnisses

 


 

© pixabay.com

Wie lässt sich der Projektname "BUC-36" herleiten?

Der Investor terraplan hat dazu erklärt, dass aus "Bücker" in Anlehnung an die Codes für Flughäfen "BUC" abgeleitet wurde. Die "36" beziehe sich einerseits auf das Baujahr des denkmalgeschützten Reichssportflughafens im Jahr 1936. Andererseits stehe es auch für die Lage Rangsdorfs - 36 m ü. NHN.

 


 

Begehung Bauausschuss

Wie viele Menschen werden nach Rangsdorf ziehen?

Erst nach dem Beschluss des Bebauungsplanes durch die Gemeindevertretung ist klar, wie viele Wohneinheiten errichtet werden dürfen. Nach den Plänen des Investors würde sich die Einwohner*innen-Anzahl Rangsdorfs durch das BUC-36-Areal um rund 2.400 Menschen erhöhen - allerdings verteilt über die nächsten 15 Jahre. Durchschnittlich rechnen wir mit ca. 160 Einzügen pro Jahr. Ein Teil davon werden Rangsdorfer*innen sein, die dort eine barrierefreie bzw. altersgerechte oder eine günstige Wohnung finden. Hinzu kommen jährlich noch durchschnittlich 90 Neu-Rangsdorfer*innen aufgrund von Lückenbebauung und Nachverdichtung.

Wie der Zuzug im BUC-36-Arial gesteuert werden soll, verrät der Überblick über die Planungsabschnitte.

 


 

Neubau

Welche Lösungen für die Verkehrsanbindung wird es geben - auch während der Bauphase?

Geplant ist eine neue Straße parallel zur Bahnlinie - der Nord-Süd-Verbinder. Über diesen wird der Verkehr nach Norden zur Unterführung und nach Süden über den Bahnübergang Pramsdorf geleitet. Damit wird der Verkehr an zwei Stellen zur B96 gelenkt und ein zweiter Rettungsweg für West-Rangsdorf geschaffen.

Während der 15-jährigen Bauzeit sollen die Baufahrzeuge über die südliche Anbindung Pramsdorf gelenkt werden. Mögliche Baustraßen zur Entlastung von Anwohner*innen und Infrastruktur werden derzeit geprüft. Die geplante Modulbauweise und ein nachhaltiges Bodenmanagement führt zudem zur Minimierung des Verkehrsaufkommens.

Außerdem soll es einen Ost-West-Verbinder geben und die Krumminer Straße an die Usedomer Straße angeschlossen werden. Hier finden Sie einen Überblick zur Verkehrsanbindung.

Verbesserungen der Verkehrssituation an der Kreuzung Kienitzer Straße / B96 werden bereits diskutiert. Für alle geplanten Maßnahmen gibt es einen Zeitplan.

 


 

Autoverkehr

Gibt es alternative Mobilitätskonzepte?

Der Investor plant die strukturellen Voraussetzungen für nachhaltige Konzepte. Es sollen Leih- und Ladestationen für E-Autos, E-Bikes und E-Lastenräder geschaffen werden. Dafür könnte die vor Ort produzierte Energie (BHKW, Solar) genutzt werden. Eine Fahrradwerkstatt zur gemeinsamen Nutzung, aber auch ein Quartierbus sind weitere Ideen.

Weniger oberirdische Parkplätze sollen mehr Freiraum für Grün und Wege ermöglichen und Teil eines ganzheitlichen Mobilitätskonzepts sein.

 


 

Fahrrad

Wie wird die Natur einerseits geschützt und andererseits erlebbar gemacht?

Die Natur des ehemaligen Flugfeldes soll erlebbar und beobachtbar sein. Zur Erhaltung des artenreichen Grünlandes sollen Schafe auf der Fläche weiden. Ein Rundweg soll um das Flugfeld führen und von blütenreichen Saumbiotopen begleitet werden. Am Rand von Spazierwegen sollen Gehölzgruppen Schatten spenden. Das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern, die Begrünung von Dächern sowie das Anlegen einer Streuobstwiese sollen nachhaltig den Artenreichtum erhalten. Die Vorhaben zur Naherholung finden Sie hier im Überblick.

 


 

Schafe

Wie kann BUC-36 das Leben aller Rangsdorfer*innen bereichern?

Der neue Ortsteil soll für alle Rangsdorfer*innen Treffpunkt sein und Angebote für Shopping, Arbeiten, Bildung, Sport und Freizeit bereit halten. Für einen Schulcampus mit Sportstätten gäbe es genügend Platz.

Die Pläne enthalten auch ein Bücker-Museum, eventuell mit Café. Der Investor terraplan hat Interesse an kulturellen Vorhaben und ist bereits mit verschiedenen Akteuren, wie der GEDOK, dem Bücker-Verein u. a. im Gespräch.

Am 16.06.2021 gab es einen Workshop mit GEDOK und Fontane-Gymnasium auf dem Gelände – gemeinsam mit terraplan und den Architekten. Das Jugendparlament und der Seniorenbeirat wurden dazu auch eingeladen.

 


 

Modell

Werden durch den Zuzug neuer Einwohner*innen die Kita- und Schul-Plätze knapp?

Nein. Durch den bisherigen stetigen Zuzug erreichen beide Grundschulen Kapazitätsgrenzen. Auch die Plätze in Kitas und Horten müssen immer wieder erweitert werden. Derzeit reicht die Anzahl neuer Schüler*innen jedoch noch nicht für eine dritte Grundschule. BUC-36 und der steuerbare Bevölkerungszuwachs ermöglichen uns nun bessere Planbarkeit und eine konkrete Perspektive für die zusätzliche Grundschule mit 2-Zügigkeit. Der Bau einer neuen Kita für die jüngsten Neu-Rangsdorfer*innen ist ebenfalls geplant. Hier finden Sie konkrete Einblicke in die Kita- und Schulplanung.
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