Blumenwiese © pixabay.comSegelboote auf dem Rangsdorfer SeeDas Foto zeigt den Bahnhofsvorplatz mit Fahrradparkplatz, blühenden Bäumen und einem Bus.Ortseingang Klein KienitzBannerbildDorfanger und Rangsdorfer KircheBahnhof RangsdorfAusstellung im Rathaus © Gemeinde Rangsdorf - AL22Schafe grasen auf der Wiese am FlugfeldKlein Kienitz © Gemeinde Rangsdorf - AL22
 

Spatenstich für neue Erschließungsstraße

Auf dem ehemaligen Bücker-Gelände in Rangsdorf nimmt die Entwicklung des neuen Wohnquartiers BUC-36 weiter Gestalt an. Am 22. Mai fand der feierliche Bauauftakt der neuen Wohnhäuser „Fünf Freunde“ sowie der symbolische Spatenstich für die Verlängerung der Stauffenbergallee, ehemals Ost-West-Verbinder genannt, statt. Die Straße wird von dem Nürnberger Investor terraplan auf eigene Kosten gebaut. 

 

Der Straßenbau ist wichtig für die infrastrukturelle Erschließung des Areals. Der Abschnitt soll an die geplante Straße Am Flugfeld, den so genannten Nord-Süd-Verbinder, angeschlossen werden. Dadurch besteht künftig die Anbindung zur Seebadallee und zum Bahnübergang Pramsdorf. Für Rangsdorfer westlich der Bahn bedeutet das die Möglichkeit einer zweiten Bahnquerung und damit das Ende der Sackgassensituation für diesen Teil des Ortes. Zunächst sei die Gemeinde jedoch auf Fördermittel, ausgereicht vom Land Brandenburg, angewiesen, um die Straße bauen zu können, betonte Bürgermeister Klaus Rocher in seiner Ansprache.

 

Symbolkraft hatte auch das Versenken einer Zeitkapsel am Standort der Wohnhäuser. Die Kapsel enthielt nicht nur die Wünsche der Anwesenden, Baupläne und den aktuellen Allgemeinen Anzeiger von Rangsdorf, sondern auch eine Jubiläumsmünze, die anlässlich der 650-Jahr-Feier angefertigt wurde.

 

Anschließend feierte das Projektteam von terraplan diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit Vertreter*innen aus Planung, Bauleitung, Politik und Verwaltung. Auch die Nachbarn waren eingeladen. Ihnen versprach terraplan-Geschäftsführer Erik Roßnagel, dass die Belastungen durch den Bau so gering wie möglich gehalten werden sollen.

 

Die Gestaltung der fünf neuen Wohnhäuser orientiert sich an den denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Bücker-Werke: Formensprache, Materialien und Farbgebung wurden zeitgemäß interpretiert. Sie entstehen in Holzhybridbauweise. Die Energieversorgung des Quartiers erfolgt weitgehend regenerativ. Durch den Einsatz von Photovoltaik und Geothermie entsteht ein zukunftsfähiges, emissionsarmes Energiesystem.

 

 

gez. Rocher

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Veröffentlichung

Mo, 26. Mai 2025

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