Straßenbeleuchtung in der Diskussion
Aufgrund der bestehenden Haushaltssituation muss die Rangsdorfer Gemeindevertretung über alle freiwilligen Leistungen entscheiden, die von einer Kommune nach Brandenburger Gesetzen nicht verpflichtend angeboten werden müssen. Dazu gehört auch die Straßenbeleuchtung.
In ihrer Sitzung am 25. Februar hat die Gemeindevertretung entschieden, dass es lediglich zu zeitlichen Einschränkungen bei der Straßenbeleuchtung kommen soll. Hauptstraßen und wichtige Bereiche sollen in der Dunkelheit durchgängig beleuchtet bleiben.
Durch das Ausschalten der Straßenbeleuchtung in den Nebenstraßen beispielsweise in der Zeit zwischen 23:00 und 5:00 Uhr wäre jedoch eine Einsparung von mindestens 20.000 Euro pro Jahr dauerhaft möglich. Parallel dazu könnten weiterhin kaputte Leuchtmittel durch energiesparende LED-Lampen ersetzt werden, um auch langfristig Kosten zu sparen.
Positiver Nebeneffekt dieser Sparmaßnahme wäre eine Verringerung der Lichtverschmutzung, die besonders schädlich für Insekten ist, aber auch den Biorhythmus von Vögeln und anderen Tieren stört.
Konkrete Bereiche und die entsprechenden Zeiten für eine Abschaltung wird der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Wirtschaft am 12. März beraten.
gez. Rocher
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