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Rangsdorfer Jugendliche entdecken das Bücker-Gelände

15.06.2021

PRESSEMITTEILUNG terraplan:

Am 16. und 17. Juni 2021 findet im GEDOK-Haus und auf dem ehemaligen Bücker-Gelände in Rangsdorf ein Workshop mit Schülern aus Rangsdorf statt. Zentrales Thema wird die Vorstellung des Bauprojekts durch das Familienunternehmen terraplan aus Nürnberg sein. Die Zukunft Rangsdorfs wird in den Planungsprozess einbezogen: Jugendliche erhalten die Gelegenheit, ihre eigenen Ideen zu kommunizieren und erhalten einen Einblick in den Planungsprozess.

 

Am Mittwoch, den 16. Juni 2021 ist es soweit. terraplan veranstaltet einen Workshop mit Schülern des Fontane Gymnasiums in Kooperation mit der GEDOK. Die GEDOK, 1926 als „Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“ gegründet, ist als Bundesverband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V. bis heute das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen. Seit 1994 gibt es die GEDOK auch in Rangsdorf. terraplan nutzt den Workshop auch als Gelegenheit, die Zukunft der Gemeinde in ihre Planungen einzubeziehen und zum Nachdenken anzuregen.

 

Der Workshop beginnt am 16. Juni mit einem ersten Kennenlernen im GEDOK-Haus in der Seebadallee, bei dem mit den Jugendlichen über die Vorzüge Rangsdorfs gesprochen und Fragen zum Thema Stadtentwicklung beantwortet werden. Im Anschluss werden „Lieblingsorte“ besichtigt, fotografisch dokumentiert und über deren Entwicklungspotentiale diskutiert.

 

Auf dem Bücker-Gelände angekommen, findet ein Gespräch mit den Architekten vom Büro van geisten.marfels architekten, Stadtplaner Karsten Wehmann und Eduard Bunescu-Fay von terraplan statt, in dem das Projekt vorgestellt wird. Es soll erläutert werden, wie ein Bauprojekt entsteht, welche Akteure beteiligt sind und wie Entscheidungen zur Stadtraumentwicklung getroffen werden. Auch wird Zeit für Fragen an die Experten sein.

 

Am zweiten Tag des Workshops findet die Ideenentwicklung statt – die Schüler entwerfen Collagen und Skizzen zu den besprochenen Themen. Diese werden ausgestellt und besprochen.

 

BUC-36 – Ein Leben lang in Rangsdorf

 

Rangsdorfs Jugend wächst. Für den erwachsenen Nachwuchs gibt es im Ort kaum noch die Möglichkeiten zu bleiben und sich niederzulassen. Altersgerechtes Wohnen ist nur mit Umbau des Eigenheimes möglich oder indem man aus Rangsdorf wegzieht. BUC-36 soll Jung und Alt Wohnraum und wohnortnahe Versorgung bieten. Rangsdorfs Wachstum verlangsamt sich und erfolgt großteils ungeordnet im Innenbereich. Folgeerscheinungen sind Monostrukturen und fehlende Infrastruktur. Entwicklung im Innenbereich bedeutet Zuzug ohne Beteiligung an den Folgekosten. Anders verhält sich die Entwicklung von BUC-36 über ein Bebauungsplanverfahren: Die Gemeinde bestimmt, der Bauherr zahlt mit. Hier findet jede Generation ihren Platz – ein nutzungsgemischtes Areal der kurzen Wege soll entstehen. In barrierefreien Wohnungen, Betreutem Wohnen und Pflegeeinrichtungen werden Rangsdorfer unbeschwert und in der Nähe ihrer Familie alt. Heute errichtete und von BUC-36 mitbezahlte Infrastruktur (Kita, Hort, Schule etc.) wird durch „nachrückende“ Kinder langfristig ausgelastet. Ein sogenanntes Einheimischemodell für langjährige Rangsdorfer ist vorgesehen, d. h. vergünstigte Kaufpreise und Mieten für Wohnraum.

Nahversorgung, Arbeiten, Erholen, Lernen und Sport vor Ort macht die Wege in BUC-36 kurz. Nähe vermeidet Verkehr. Das ist das Ziel. Allen Rangsdorfern steht das Angebot an Nahversorgung, Erholung, sozialer Treffpunkte, Bildung, Freizeit und Arbeitsplätzen offen – Potential für ganz Rangsdorf.

Wie geht es weiter? Was sind die nächsten Schritte für BUC-36?

Der Startschuss fällt, wenn der Bebauungsplan steht. Aktuell berät die Gemeindevertretung darüber. Die Umsetzung erfolgt dann in drei Etappen über 15 Jahre verteilt, um eine nachhaltige Entwicklung für Rangsdorf zu gewährleisten.

 

Das Planungsrecht sieht auch Öffentlichkeitsbeteiligung vor. So haben die Rangsdorfer Bürger die Möglichkeit bei dem Projekt mitzuwirken. Diese ist zum Teil bereits erfolgt, zum Teil erfolgt sie noch. Neben der öffentlichen Auslage der Unterlagen und der Möglichkeit hier Wünsche und berechtigte Einwände vorzubringen, wird es Termine geben für Bürgerversammlungen, Bauausschusssitzungen, Gemeindevertreterversammlungen und Begehungen des Areals. Die Gemeinde und terraplan hält alle Interessierten gerne auf dem Laufenden.

 

Mehr zum Unternehmen und Bauvorhaben finden Sie auf www.terraplan.de, www.buc-36.de und auf Facebook unter @terraplan sowie Instagram unter @buc_36.

 

Bild zur Meldung: © terraplan