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Bürgerbeteiligung

Rangsdorf2035+

Unser Integriertes Stadtentwicklungskonzept wird den Rahmen für die Zukunft in Rangsdorf schaffen. Wie soll unsere Gemeinde in 10 oder 15 Jahren aussehen? Bei Zukunftskonferenzen und thematischen Workshops haben die Rangsdorfer*innen bereits viele Ideen eingebracht, die es nun zu vertiefen gilt.

 

Es wird es in diesem Jahr mehrere Online-Umfragen zu verschiedenen Themen geben, um die Rangsdorfer*innen aktiv einzubeziehen.

 

Die jeweils aktuelle Umfrage ist über diese Webseite erreichbar: https://survey.lamapoll.de/Rangsdorf_2035

 

Die Ergebnisse und konkreten Vorschläge, die daraus gewonnen werden, fließen in unser Entwicklungskonzept ein. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung der Rangsdorfer*innen, insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen.

 

Die Umfragen werden DSGVO-konform mit LamaPoll erstellt, um maximalen Datenschutz zu gewährleisten.

 


Mittwochs-Gesprächsrunden am Lido

 

Am Mittwoch, dem 11. August, startet eine neue Veranstaltungsreihe rund um die Zukunft unserer Gemeinde. Am Rangsdorfer See können sich die Rangsdorfer*innen gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Rocher, Gemeindevertreter*innen und Fachleuten zu verschiedenen Themen austauschen. Die Gesprächsrunden sollen regelmäßig bis zum 22. September mittwochs um 19 Uhr am Lido stattfinden und bieten eine weitere Beteiligungsmöglichkeit.

 

Die Themen im Überblick:

  • 11.08.21 Sport und Freizeit

  • 18.08.21 Verkehr und Mobilität

  • 25.08.21 Schule und Hort

  • 01.09.21 Kita

  • 08.09.21 Jugend

  • 15.09.21 Kultur

  • 22.09.21 Abschlussgespräch

 


 

Sachsenkorso

Auswertung der Online-Umfrage zum Thema Verkehr und Mobilität

 

Vom 11. bis 25. Juni waren die Rangsdorfer*innen aufgerufen, Wünsche und Meinungen per Online-Umfrage zum Thema Verkehr und Mobilität zu äußern. 608 Teilnehmende haben sich daran beteiligt.

 

Um zu Ausbildung, Schule oder Kita zu gelangen, sind 57 Prozent der Teilnehmenden mit Fahrrad (27 Prozent), zu Fuß (21 Prozent) oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln (9 Prozent) umweltfreundlich unterwegs. 34 Prozent radeln in ihrer Freizeit. Eine Verkehrswende zeichnet sich allerdings beim Weg zum Einkaufen und zur Arbeit noch nicht ab: 81 Prozent der Teilnehmenden nutzen dafür das Auto. Zur Arbeit kommen 67 Prozent motorisiert.

 

70 Prozent der Teilnehmenden leben nur maximal 10 Minuten von der nächsten Haltestelle entfernt. Aber selten oder nie nutzen 70 Prozent die Bahn und 94 Prozent den Bus. Dass der öffentliche Personennahverkehr bei Verbesserungen jedoch großes Potenzial hat, beweisen die 65 Prozent der Teilnehmenden, die ihn dann häufiger nutzen würden. Voraussetzung wären eine dichtere Taktung der Bahnlinien sowie ein regelmäßiger, an den Zugverkehr angepasster Busverkehr mit dichterer Taktung. Verbesserte Verbindungen stehen außerdem auf der Wunschliste, vor allem nach Potsdam, zum Bahnhof Blankenfelde, nach Königs Wusterhausen, aber auch innerorts und nach Ludwigsfelde. Auf den baldigen S-Bahn-Anschluss hoffen zudem viele Teilnehmende.

 

Ruf- und Bürgerbusse stießen nur auf ein relativ geringes Interesse und nur wenige Teilnehmende würden sich ein privates Auto mit anderen teilen. 4 Prozent würden eine Mitfahrbank nur als Mitfahrende nutzen, 19 Prozent  als Mitnehmende und 18 Prozent würden Beides tun. Eine Mehrheit von 59 Prozent lehnt die Idee der Mitfahrbank ab.

 

Dass der motorisierte Individualverkehr keine optimale Lösung darstellt, verdeutlicht die große Mehrheit der Teilnehmenden (77 Prozent), die dadurch eine Belastung empfindet. 56 Prozent der teilnehmenden Haushalte besitzen zwei Autos und 30 Prozent ein Auto mit Verbrennungsmotor. Immerhin 10 Prozent fahren schon elektrisch bzw. mit Plug-in-Hybridfahrzeug.

 

83 Prozent der Teilnehmenden nutzen die Kienitzer Straße als Ein- bzw. Ausfahrt. Nur 38 Prozent empfinden dort die Wartezeiten im Berufsverkehr als zu lang. Dennoch ist für 49 Prozent der Ausbau der Kreuzung Kienitzer Straße/B96/Klein Kienitzer Straße das wichtigste Ausbauvorhaben. Mehr öffentliche Parkplätze wünschen sich die Teilnehmenden hauptsächlich in Bahnhofsnähe, am Rangsdorfer See und am Kiessee.

 

60 Prozent der Teilnehmenden sind offen für eine App zur Organisation von Fahrgemeinschaften. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent befürwortet ein Car-Sharing-Angebot und 72 Prozent eine öffentlich zugängliche Ladesäule für Elektroautos, aber nur 51 Prozent für Elektrofahrräder. 67 Prozent befürworten einen Fahrradverleih bzw. Bike-Sharing. Ein Lastenrad würden sich 18 Prozent sicher und 31 Prozent vielleicht ausleihen. Für eine kostenpflichtige Fahrradabstellanlage mit gesicherter Aufbewahrung am Bahnhof haben 51 Prozent der Teilnehmenden gestimmt. 52 Prozent hätten gern mehr Fahrradabstellplätze – vor allem in Bahnhofsnähe und am Rangsdorfer See. Fast alle Teilnehmenden (97 Prozent) verfügen über ein Fahrrad – 76 Prozent sogar über 2 bis 4 Fahrräder pro Haushalt.

 

Der Bau von Fuß- und Radwegen hat für 57 Prozent der Teilnehmenden höchste Priorität, um die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zu erhöhen. Auch eine Verkehrsreduzierung, mehr Fußgängerüberwege und die Temporeduzierung für den Autoverkehr werden als wichtig erachtet.

 

Mit großem Abstand finden die Teilnehmenden, dass die Kienitzer Straße, die Großmachnower Allee und die Großmachnower Straße möglichst schnell ausgebaut werden sollten. Ein Geh- und Radweg in der Bergstraße steht zudem ganz oben auf der Wunschliste.

 

Die ausführlichen Ergebnisse im Detail:

Auswertung Umfrage Verkehr und Mobilität

 


 

© pixabay.com

Auswertung der Online-Umfrage zum Thema Sport und Freizeit

 

Vom 8. bis 23. Mai waren die Rangsdorfer*innen aufgerufen, Wünsche und Meinungen per Online-Umfrage zum Thema Sport und Freizeit zu äußern. 802 Teilnehmende haben sich daran beteiligt. Die Mehrheit von ihnen treibt regelmäßig (65 Prozent) oder manchmal (30,5 Prozent) Sport. Und 61 Prozent tun dies individuell ohne Verein und 68 Prozent würden gern die öffentlichen Sportplätze außerhalb von Vereins- und Schulsporttrainingszeiten für das persönliche Training nutzen.

 

61 Prozent der Teilnehmenden wünschen sich eine Skaterstrecke, 57 Prozent mehr Bolzplätze und 47 Prozent einen weiteren öffentlichen Basketballcourt.

 

Radwege sind den Teilnehmenden sehr wichtig, insbesondere wünschen sie sich einen Radweg von Groß Machnow nach Mittenwalde parallel zur K7236, einen Weg als Querverbindung von der Kienitzer Straße über Am Stadtweg Richtung Autobahnbrücke A10 zum Gewerbegebiet Dahlewitz und einen Radweg entlang der L40 von Brusendorf über Klein Kienitz nach Dahlewitz. Aber auch die bessere Nutzbarkeit für Radfahrende von Puschkinstraße, Goethestraße und Sachsenkorso haben eine hohe Priorität.

 

Mehr Wassersportangebote am Rangsdorfer See fänden 60 Prozent der Teilnehmenden gut und haben dazu auch konkrete Vorschläge vom Kanuverleih bis zur Schwimminsel mit Rutsche gemacht.

 

Für 79 Prozent der Teilnehmenden fehlen in Rangsdorf Treffpunkte für sportliche Aktivitäten. Dort könnten Outdoor-Fitness-Geräte (79 Prozent) oder Klettermöglichkeiten (63 Prozent) die Fitness stärken. 64 Prozent würden zudem gern einen Fitness- bzw. Wander-Parcours mit Sitzgelegenheiten an der Lindenallee nutzen.

 

Für eine BMX-Strecke können sich nur 41 Prozent der Teilnehmenden und für eine Skateboard-Halfpipe nur 46 Prozent begeistern. 79 Prozent fänden jedoch einen sportlichen Treffpunkt mit Überdachung für Jugendliche sinnvoll.

 

Die Ergebnisse im Detail:

Auswertung Umfrage Sport und Freizeit