Theatergruppe Buntspechte in KostümenFotos in der Galerie im Rathaus© pexels.comSkulpturen
 

Beirat der Kunst- und Kulturschaffenden

Der Beirat der Kunst- und Kulturschaffenden hat am 21. November 2024 mit seiner konstituierenden Sitzung die Arbeit aufgenommen. Der Beirat ist parteipolitisch unabhängig tätig. Folgende Bürgerinnen und Bürger aus Rangsdorf wurden von der Gemeindevertretung Rangsdorf als Mitglieder des Beirats für die laufende Legislaturperiode bis 2029 gewählt:

 

Christian BöhmeKulturinteressierter Bürger 
Dr. Wolfgang BuckKulturverein Rangsdorf e.V. Stellv. Vorsitzender
Dr. Gerlinde FörsterGEDOK Brandenburg e.V., Kulturverein Rangsdorf e.V. Vorsitzende
Dr. Norbert KampeKulturverein Rangsdorf e.V., Geschichtswerkstatt 
Roswitha LehnigerKulturverein Rangsdorf e.V., Geschichtswerkstatt 
Manuela NoackKulturverein Rangsdorf e.V., Theatergruppe „Buntspechte“    Stellv. Vorsitzende
Prof. Dr. Jürgen van OorschotEv. Versöhnungsgemeinde Rangsdorf 
Dr. Petra Wolf-ValeriusNABU – Gruppe Rangsdorf 

 

Unsere Ziele
  • Wir wollen die Meinungen, Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der an Kunst und Kultur Interessierten in der Gemeinde Rangsdorf, kennenlernen und zur Basis unserer Arbeit werden lassen. Wie soll das geschehen?

    Die monatlichen Zusammenkünfte sind öffentlich. Alle Interessierten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Die Sitzungen werden durch die Gemeindeverwaltung und die Mitglieder des Beirates der Kunst- und Kulturschaffenden bekannt gemacht. Die Termine sind zu finden im Sitzungskalender sowie in den Schaukästen der Gemeinde. Erreichbar für Fragen und Probleme sind wir auch per E-Mail an .
     

  • Die an unseren Themen Interessierten werden eingeladen, sich aktiv mit ihren Beiträgen in die Diskussionen einzubringen.
     

  • Die Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendparlament, dem Seniorenbeirat sowie dem Vorsitzenden und den Mitgliedern der Gemeindevertretung ist für das Erreichen unserer Ziele Grundvoraussetzung. Sie werden eingeladen zu den Sitzungen und zu anstehenden Themen informiert. Einbezogen werden auch Schulen und Vereine als Partner, die wie beim Sport auf ihre Weise ebenfalls Ziele wie sozialen Zusammenhalt verfolgen.

     

  • Rangsdorf braucht ein Kultur- und Begegnungszentrum. Der Beirat der Kunst- und Kulturschaffenden sieht seine Aufgabe darin, Wege und Strategien gemeinsam mit den kommunalpolitisch Verantwortlichen zu finden und zu unterstützen, um dieses Ziel Wirklichkeit werden zu lassen.
     

  • Die Arbeit des Beirates der Kunst- und Kulturschaffenden orientiert sich an aktuellen Notwendigkeiten. Seine Ziele werden daher innerhalb der laufenden Legislaturperiode konkretisiert bzw. entsprechend angepasst.

Gerlinde Förster

Dr. Gerlinde Förster

Manuela Noack

Manuela Noack

Wolfgang Buck

Dr. Wolfgang Buck

Christian Böhme

Christian Böhme

Dr. Norbert Kampe

Dr. Norbert Kampe

Roswitha Lehniger

Roswitha Lehniger

Grundsätze der Arbeit des Beirates 

Die genannten Ziele des Beirates der Kunst- und Kulturschaffenden der Gemeinde Rangsdorf  gründen auf dem Selbstverständnis demokratischen Miteinanders. Dieses manifestiert sich, indem der Beirat die politischen Gremien der Gemeinde Rangsdorf mit Sachkompetenz zu Themen, die Kultur und Kunst betreffen, berät. Anliegen dieser Beratung ist es, den in der Gemeinde Rangsdorf auf diesem Gebiet engagierten Menschen mit dem, was sie bewegt, zu Sichtbarkeit und Mitsprache zu verhelfen sowie Entscheidungsfindungen in der Gemeindepolitik dahingehend zu profilieren. 

 

Es geht nicht ausschließlich um Veranstaltungen oder Events. Kultur und Kunst sind umfassender zu betrachten. Auf keinen Fall sind sie ein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können. Warum?

 

Kultur und Kunst betreffen unser Leben als Ganzes, unser Lebensumfeld. In komplexer Weise drückt sich hier die dem Menschen gegebene Fähigkeit aus, mit Sinn etwas zu erschaffen und zu gestalten sowie das damit verbundene Handeln zu überdenken. Dieses einzigartige kreative Potenzial des Menschen entwickelt sich auf der Basis von Begegnung, Austausch und Diskurs. Es nährt sich durch Bildung, die Anregung der Phantasie und der Sinne. So sind Kultur und Kunst das geistig-sinnliche Fundament, das wir in der sich rasant verändernden Welt für unser soziales Überleben brauchen. Es hilft uns, unsere Lebenswelt wie auch uns selbst zu verstehen. Aus diesen Gründen brauchen Kultur und Kunst Raum. Sie brauchen Beachtung, müssen geschützt und gepflegt werden.

 

Kultur bringt Menschen zusammen. Sie fördert die Verbundenheit zum eigenen Lebensumfeld. Menschen müssen miteinander in Kontakt kommen und Gelegenheiten zum Kooperieren entdecken können. Es baut Angst vor dem Fremden ab und vermindert soziale Distanz. Mitwirkung, Beteiligung, Integration, gegenseitige Wertschätzung und Respekt – dies alles sind Voraussetzungen, die soziale Spannungen reduzieren und ausgleichen helfen.

 

Kultur spiegelt Lebens- und Standortqualität. Sie zeigt sich im Umgang miteinander, im Umgang mit den Dingen, im Erscheinungsbild der öffentlichen Räume in der Gemeinde. Sie ist ein wirtschaftlicher Wertschöpfungsfaktor, weil sie für Menschen einen Ort interessant, vielseitig und somit lebenswert macht. Alles, was daher ihrer Förderung zuträglich ist, bedeutet, in die Zukunft zu investieren. 

 

Es geht um das Gemeinwohl, um die Schaffung und Gestaltung von Kontexten, in denen sich einander fremde Menschen außerhalb von Arbeitsstätten oder der eigenen Wohnung an „Dritten Orten“ in ihrer Freizeit begegnen, etwas zusammen tun, sich unterhalten können. Es ist die beste Möglichkeit, sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. All das stärkt das Gefühl von Zugehörigkeit. Es baut Fremdheit, Misstrauen und daraus erwachsende Aggressionen ab. 

 

Dieses Frieden stiftende Potenzial von Kultur und Kunst in den unterschiedlichsten Lebensbereichen bewusst zu machen, ist unser Anliegen.