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Zum Pachtvertrag mit der LIDO Rangsdorf GmbH

Die Rangsdorfer Gemeindevertretung hat am 9. Januar beschlossen, den Pachtvertrag mit der LIDO Rangsdorf GmbH für das Strandgelände am Rangsdorfer See zu beenden, sollte dies rechtlich möglich sein. Über die ablehnende Reaktion des Pächters berichtete die Märkische Allgemeine in ihrer Ausgabe vom 23. Januar. In diesem Zusammenhang werden Vorwürfe der LIDO Rangsdorf GmbH erwähnt, dass die Gemeinde dieser noch Geld schulde.

 

Das ist einerseits richtig, doch andererseits verhindert die LIDO Rangsdorf GmbH seit Monaten die Auszahlung der ca. 13.000 Euro abzüglich der Forderungen an die LIDO Rangsdorf GmbH, die damit verrechnet werden. Bei der Auszahlung handelt es sich allerdings um Kosten für den Strom- und Gasverbrauch in den Jahren 2019 bis 2022 für den Gebäudebereich mit der Kegelbahn, die vom Rangsdorfer Kegelverein Blau Gold 70 sowie teilweise von der LIDO Rangsdorf GmbH genutzt wird. Diese will die Gemeinde freiwillig zahlen, obwohl die LIDO Rangsdorf GmbH die vertraglich vereinbarten Voraussetzungen zur Abrechnung nicht umgesetzt hat.

 

Seit August 2023 bemüht sich die Gemeindeverwaltung vergebens, bei Anja Dorenburg, Geschäftsführerin der LIDO Rangsdorf GmbH, eine verbindliche schriftliche Auskunft über die Kontoverbindung für die Auszahlung zu erhalten. Auch der dafür notwendige Rechtsmittelverzicht wird von dem Pächter nicht unterzeichnet. Briefe sind unzustellbar und weitere Kontaktaufnahmen waren erfolglos.

 

Auch Lars Lehmann, nach der Gewerbemeldung kein Geschäftsführer der LIDO Rangsdorf GmbH, wurde über den Vorgang informiert. Auch er hat jedoch nichts zur Lösung des Problems beigetragen.

 

Während die LIDO Rangsdorf GmbH Vorwürfe gegen die Gemeinde Rangsdorf erhebt, erfüllt sie selbst jedoch nicht die vertraglichen Pflichten. Die im Pachtvertrag vereinbarten Investitionen von jährlich 3.000 Euro werden seit Jahren nur geplant, aber nicht nachgewiesen. Der Zustand der sanitären Einrichtungen ist unzumutbar und der von dem Pächter errichtete Zaun stieß bei der Bevölkerung und bei Gästen auf Unverständnis.

 

Es bleibt zu hoffen, dass das Problem im gegenseitigen Einvernehmen schnellstmöglich geklärt werden kann. Die Gemeinde ist für Gespräche bereit.

 

gez. Rocher

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Veröffentlichung

Fr, 26. Januar 2024

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