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Zum gestrigen MAZ-Artikel: „Landkreis lehnt erneut Übernahme der Kosten ab“

10.09.2020

Die Position des Landkreises Teltow-Fläming zu einem neuen Oberschulgebäude in Rangsdorf ist nicht neu. Die Stellungnahme haben die Rangsdorfer Gemeindevertreter/innen bereits im August zur Kenntnis genommen und am 18. August beschlossen, dass für die Anmietung eines neuen Standortes für die Oberschule das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren durchgeführt werden soll. Dabei wird nach dem Willen der Gemeindevertretung auch der Bedarf des Rangsdorfer Vereinssportes und der offenen Jugendarbeit mit berücksichtigt.

 

Durch ein Ausschreibungsverfahren wird ein Standort gesucht. Neben dem Bücker-Gelände gibt es noch mindestens vier weitere geeignete Flächen. Vor einer Ausschreibung wurde geprüft, ob es mindestens einen potenziellen Anbieter geben wird.

 

Diese Fakten sind allen Gemeindevertreter/innen und der interessierten Öffentlichkeit bekannt. Auch Oliver Scharfenberg sollte als Rangsdorfer Gemeindevertreter, der im Übrigen nicht mehr Vorsitzender der Bürgerinitiative „Die Rangsdorfer“ ist, darüber informiert sein. Seit Februar hat er zwar an keiner Ausschuss- oder Gemeindevertretersitzung mehr teilgenommen, aber auch in Abwesenheit sollte es ihm möglich sein, den oben genannten Beschluss (mit der Nummer 216) online einzusehen.

 

Der stetige Zuzug neuer Einwohner/innen erfolgte in den letzten Jahren  hauptsächlich durch Lückenbebauung, die lediglich durch Bebauungspläne eingegrenzt werden könnte, die eine Teilung von Grundstücken verhindern. Ergebnis dieses Zuzuges im Innenbereich ist, dass schon in diesem Jahr zwei Grundschulklassen in Doppelnutzung in Horträumen unterrichtet werden. Gegen Bebauungspläne im Innenbereich hatte Oliver Scharfenberg allerdings in den vergangenen Jahren eher Vorbehalte. Wer den „Neubau von vielen Häusern für einen Fehler“ hält, sollte durch ein stringentes Handeln überzeugen, für das wiederum die eigene Anwesenheit bei Abstimmungen notwendig wäre.

 

gez. Rocher

 

Foto: © K. Schulze