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Mitteilung des Bürgermeisters der Gemeinde Rangsdorf - Finanzierung für die nächsten Schritte zur Ertüchtigung der Kreuzung Kienitzer Straße/B96 gesichert

25.09.2018

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Rangsdorf hat in namentlicher Abstimmung am 06.09.2018 mit den Stimmen aller anwesenden Vertreter der Fraktionen der CDU, FDP und DPR und einer mehrheitlichen Zustimmung der anwesenden Vertreter der SPD-Fraktion die städtebaulichen Verträge zum Gewerbegebiet „Theresenhof/Spitzberg (Süd)“ und für die Errichtung eines Möbelmarktes im Bereich des Südringcenters gebilligt. Außerdem wurden an dem Tag auch die Abwägung zu dem genannten Gewerbegebiet und der Satzungsbeschluss gefasst. Auch die Beschlüsse zur Übernahme der Kreisstraße durch Klein Kienitz in Trägerschaft der Gemeinde und der Aufstellungsbeschluss für ein Gewerbegebiet nördlich der Klein
Kienitzer Straße, einschließlich der Flächen für die verkehrliche Regelung an der Kreuzung Kienitzer Straße/B96, wurden gefasst.


Die genannten Verträge wurden von den Vertragspartnern teilweise schon unterzeichnet. Damit kann die Gemeinde nun die vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg als Verwalter der B96 geforderten verkehrsgutachterlichen Stellungnahmen in Auftrag geben. Ziel der Gemeinde ist eine Verbesserung des Verkehrsabflusses über die Kreuzung, insbesondere von den Gewerbegebieten und aus dem Ort Rangsdorf heraus. Für die Verbesserung des Verkehrsabflusses aus Rangsdorf heraus wird sich die Gemeinde dann finanziell an den Untersuchungen bzw. an den Ausführungen der Ergebnisse beteiligen müssen. Zunächst werden die Investoren die ersten Untersuchungen finanzieren. Ohne die verkehrlichen Gutachten, unter anderem auch zu den Möglichkeiten der Optimierung der Ampelschaltungen, kann die Gemeinde keine weiteren Schritte zusammen mit dem Landesbetrieb unternehmen.


Noch im vergangenen Jahr war eine solche Finanzierung der Untersuchung durch die Investoren mehrheitlich durch die Gemeindevertretung abgelehnt worden. Ebenso wurde mehrheitlich von allen anwesenden Vertretern der Fraktionen SPD, CDU, die Linke und Bündnis 90 / Die Grünen eine Finanzierung der Untersuchung durch die Gemeinde in einer folgenden Sitzung abgelehnt.


Da der Verkehr aus Zossen auf der B96 in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, auch wegen der dort, insbesondere im Ortsteil Wünsdorf, entstandenen neuen Wohnungen, wird es aus meiner Sicht als Bürgermeister Zeit, als Gemeinde Rangsdorf zu versuchen, aktiv gestaltend in die Verkehrsflüsse einzugreifen. Dafür hat die oben genannte Mehrheit der Gemeindevertretung nun mit den Beschlüssen zu den städtebaulichen Verträgen nun „grünes Licht“ gegeben.

 

gez.

Rocher

 

Foto: © Foto: Archiv Gemeinde Rangsdorf - Bürgermeister Klaus Rocher